Kompressoren

Die MAXIMATOR-Hochdruck-Kompressoren vom Typ DLE sind zum Verdichten von Gasen und von Druckluft geeignet. Bei maximalen Betriebstemperaturen bis 100º C können die in der Industrie, an Universitäten und Forschungs-
einrichtungen üblichen Gase wie z. B. Argon, Helium, Sauerstoff, Stickstoff etc. auf die gewünschten Enddrücke erhöht werden.

MAXIMATOR Kompressoren arbeiten nach dem Prinzip eines Druckübersetzers. Eine große Fläche wird mit geringem Druck (Luftkolben 3) beaufschlagt und wirkt auf eine kleine Fläche mit großem Druck (HD-Kolben 2). Die kontinuierliche Förderung wird durch ein intern angesteuertes 4/2- Wegeventil (Steuerschieber 4) erreicht. Der Steuerschieber leitet die Antriebsdruckluft abwechselnd auf die Ober- und Unterseite des Luftkolbens.

Die Ansteuerung des Steuerschiebers erfolgt durch zwei 2/2-Wegeventile (Pilotventile 7), die mechanisch von dem Luftkolben in seinen Endlagen betätigt werden. Die Pilotventile be- bzw. entlüften den Betätigungsraum des Steuerschiebers.

Der HD-Kolben erzeugt mit Hilfe von Rückschlagventilen (Saugventil, Druckventil 1) den Volumenstrom. Der Ausgangsdruck ergibt sich durch den eingestellten Antriebsdruck. Nach den Formeln, die bei den technischen Daten der Kompressoren angegeben sind, lässt sich der statische Enddruck berechnen. Bei diesem Enddruck herrscht ein Kräftegleichgewicht auf der Antriebs- und Hochdruckseite.

Der Kompressor bleibt, wenn er diesen Enddruck erreicht hat, stehen und verbraucht keine Luft mehr. Ein Druckabfall auf der Hochdruckseite oder eine Druckerhöhung auf der Antriebsseite führt dazu, dass der Kompressor selbsttätig wieder anläuft und Gas verdichtet, bis sich erneut ein Kräftegleichgewicht einstellt.

Zusätzlich können MAXIMATOR Kompressoren auch durch MAXIMATOR Druckschalter, Kontaktmanometer oder externe Steuerungen ein- oder ausgeschaltet werden.